Auf der Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas hat der Chip Hersteller AMD seine neue Prozessorgeneration mit integrierten Grafik (Trinity) vorgestellt. Ob dies nun ausreicht um den enteilten Chip Giganten Intel einzuholen, steht gewiss in den Sternen. Aber stellen wir das Teil erst einmal vor.
Wie Golem berichtet, sieht der Aufbau der Show am Messestand etwa folgendermaßen aus. Ein Desktop Gehäuse mit drei angeschlossenen Bildschirmen werkelt und es läuft das Spiel Dirt3, während der Medienconverter 7.0 einen Film konvertiert. Dabei sind laut Medienconverter die GPU-Kerne der integrierten Grafikeinheit (APU) zu 80 Prozent ausgelastet.
Wer jetzt schon denkt, ganz schön Leistungsfähig, der neue Desktop CPU, für den hat AMD eine Überraschung. Im Gehäuse des Desktop-Towers steckt ein Notebook. Den die neuen Prozessoren sind für diesen Markt ausgelegt. Sie sind ultraflach und sollen auf dem Markt der ultraflachen Notebooks dem Riesen Intel Konkurrenz machen. Der Markenname Ultrabook ist übrigens ein eingetragener Markenname von Intel und darf daher von AMD nicht verwendet werden.
Mal sehen, ob sich AMD gegen den schon Länger in diesem Segment aufhaltenden Intel jetzt noch behaupten kann. Wie schon geschrieben, kann darauf nur die Zukunft eine Antwort bieten.

