Die Software Carrier IQ, welche SMS- und Verbindungsdaten auf Handys speichert und an den Hersteller des Programms weiter leitet, wurde vom FBI für Ermittlungszwecke benutzt.
Laut Gizmodo hat das FBI diesen Tatbestand auch eingestanden. Wo, wie und welche Daten abgegriffen wurden, ist dabei nicht bekannt, da sie für Ermittlungszwecke genutzt wurden oder noch werden. Daher sind diese Informationen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Woher das FBI das Know-How hat ist auch weiterhin nicht geklärt. Es könnte einerseits sein, dass die Ermittlungsbehörde schon länger über die Software bescheid wusste und sie ohne Wissen des Herstellers genutzt hat. Andererseits könnte das FBI auch mit dem Softwarehersteller zusammen gearbeitet haben.
Der Hersteller jedenfalls gibt an, dass die Schnüffelfunktion ein Programmfehler wäre und die Schnüffelei somit nicht geplant war. Warum die Daten dann versendet wurden, steht da natürlich gegen die Aussage.

