Fraunhofer Institut hat einen Roboter in Form einer Spinne entwickelt. Das geniale dabei ist, dass alle Einzelteile mit einem 3D-Drucker gefertigt werden. Der Roboter soll helfen, unzugängliches Terrain bei Gefahreneinsätzen zu erkunden.
Da Spinnenbeine sehr beweglich sind, hat das Fraunhofer Institut die hydraulischen Beine des Roboters diesen nachempfunden. Somit kann die Spinne auch in Gebiete vordringen, welche uneben oder anderweitige Gefahren bergen.

20 Zentimeter lang sind die Beine der Roboterspinne. Elastische Faltenbälge dienen als Gelenke. © Fraunhofer IPA
Aber das ist nicht unbedingt das besondere in meinen Augen. Eher das alle Einzelteile der Maschine mit Hilfe eines 3D-Druckers aus Kunststoff hergestellt werden. Dazu gehören auch alle Hydraulik- und Maschinen-Teile. Somit stammt auch der gesamte Motor aus dem 3D-Druckverfahren. Die Teile können später alle ganz einfach zusammengesteckt werden. Somit ist nicht nur alleine ein Vorteil durch die günstige Herstellung geboten, sondern auch dadurch, dass der Aufbau schnell und einfach vonstatten geht. Nicht so wie bei den übrigen in Feinwerktechnik hergestellten Roboter, welche in mühevoller Kleinarbeit zusammengebaut werden müssen. Somit liegt der Vorteil in Kosten und Einfachheit klar auf der Hand.
Die ganze Mechanik soll übrigens Millionen von Zyklen halten, also hält der Roboter mehr als nur 1000 Schritte. Die ganze Spinne soll für ungefähr 500 Euro herstellbar sein. Wer noch mehr Infos möchte, sollte sich einmal den Audio Podcast von Deutschlandfunk anhören.

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