Wie das WDR Magazin “markt” berichtete, stattet das Modelabel Gerry Weber seine Kleidung mit RFID-Chips aus. Über Funk können die Chips der verwanzten Kleidung aus maximal 8 Metern ausgelesen werden.
Hier schlägt natürlich die Seele der Datenschützer Alarm, denn viele Menschen und Käufer wissen nicht, dass solche Chips in ihrer Kleidung eingenäht wurde. Auf dem Chip ist übrigens ein Nummerncode gespeichert, mit dem das Kleidungsstück eindeutig identifiziert werden kann. Dieser Code ist nicht verschlüsselt und kann auch von allen Personen ausgelesen werden, welche ein Lesegerät besitzen.

Universelles RFID-Handlesegerät für 125 kHz, 134 kHz und 13,56 MHz; optional Barcode (Quelle: Satmap/Wikipedia.org)
Gerry Weber kann über den Nummerncode eine Menge über den Kunden in Erfahrung bringen, zum Beispiel wo die Kleidung gekauft wurde. Auch könnten die Informationen mit anderen Daten verknüpft und somit ein Profil über den Kunden erstellt werden.
Der Chip ist über ein Etikett angebracht und kann darüber auch entfernt werden.
