Die amerikanischen Behörden haben eine der zentralen Internetdienste für den Austausch von Raubkopien geschlossen. Dabei wurden auch mehrere Personen festgenommen, darunter auch der Gründer, Betreiber und Deutsche Kim Dotcom, auch bekannt als Kim Schmitz. Die Tauschbörse ist natürlich ebenfalls gesperrt worden.
Nach außen hin war Megaupload immer darum bemüht, als legaler Dienst aufzutreten. Dies wurde damit begründet, das sie nur ein technischer Dienst seien und sich an die Vorgaben der DMCA hielten. Die Behörden jedoch werfen dem Dienst massive Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche als eine internationale kriminelle Vereinigung vor.
Der Dienst soll jedoch absichtlich dafür geworben und dafür genutzt worden Sein, dass Raubkopien von Filmen, Büchern, Musik und ähnlichem verbreitet wurden. Dafür wurden zum Beispiel Internetseiten betrieben oder mit diesen Kontakt aufgenommen, welche auf Downloads von Megaupload verlinken die das Urheberrecht verletzen. Darunter sollen sein: ninjavideo.net, megaupload.net, megarelease.net, kino.to, alluc.org, peliculasyonkis.com, seriesyonkis.com, surfthechannel.com, taringa.net, thepiratecity.org und mulinks.com.
Dadurch hätten die Betreiber laut Golem auch Content-Listen gehabt und hätten somit die besagten illegalen Daten löschen können.


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