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Guttenberg wird EU-Berater für Internetfreiheit

Einer der wichtigsten Trends auf Twitter und in den Medien (zum Beispiel auf Spiegel.de) ist der aktuelle Werdegang von unserem ehemaligen Verteidigungsminister, ehemaligen Doktor und der Plagiats überführten Karl-Theodor zu Guttenberg. Dieser wird nun Berater der EU-Kommission über die Freiheit im Internet.

Ob eine Person, welche sich dem Werten und Ordnungen der Demokratie in Worten immer unterworfen hat, sich als einer der wenigen Politiker sah, welche diesem Standard gerecht wurden und durch sein dreistes Lügen im Fall der Plagiatsafäre und in seiner Doktorarbeit dieser Werteordnung selber nicht gerecht werden konnte, ist zurück in der Politik Europas angekommen. Er wurde von der EU-Kommissarin Neelie Kroes als Berater in Fragen der Freiheit im Bezug auf das Internet eingesetzt.

Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg - World Economic Forum Annual Meeting 2011 (Sebastian Derungs/flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg - World Economic Forum Annual Meeting 2011 (Sebastian Derungs/flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Ob ein Mann, der von Kroes als Talent bezeichnet wird, in Fragen der Unterstützung von Bloggern, Internetnutzern und Cyberaktivisten in autoritären Ländern unterstützt werden können, der richtige ist, kann nämlich auch bezweifelt werden. Eine Person, welche sich mit fremden Ideen und Federn schmückt, dabei wenig Eigenleistung zeigt und auch die Bundeswehrreform in Deutschland beinahe in den Sand gesetzt hat, als denkendes Element und somit als Berater der Richtige wäre, ist dabei zu überlegen. Oder sollte Guttenberg das Schummeln und Blenden verzeihen werden, für dass er sich nie richtig Entschuldigt hat und welches er sich auch nicht eingestehen konnte und wieder mit offenen Armen empfangen werden.

Dieses alles und noch viel mehr, muss beachtet werden, wenn eine Person zum Schutz von Personen und deren geistigen Eigentums gewählt wird, welcher das Recht am geistigen Eigentum und Urheberrecht anderer in seiner Doktorarbeit mit Füßen getreten hat. Ist ein solcher Politiker wirklich der Richtige um die Zensur und das Recht auf freie Meinungsäußerung in autoritären Ländern durch seine Ideen zu schützen. Bringt Herr Guttenberg die nötige Erfahrung mit?

Es kann nur gehofft werden, dass Frau Kroes ihre Wahl über Vetternwirtschaft getroffen hat und Karl Theodor zu Guttenberg wirklich der beste Mann für diesen Job ist. Und wollen wir hoffen, dass Guttenberg nicht wie viele gefallene Politiker vor ihm den Weg in die Bundespolitik über den Umweg Europa nehmen wollen.

Hoch anzurechnen ist zu Guttenberg jedoch, dass er Angeblich kein Honorar für seine Mühen empfängt.

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Autor: Jan

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