Kam gerade über den Heise-Newsticker: der Karlsruher Medienphilosoph Peter Weibel ist davon überzeugt, dass der Mensch dringend einen Chip für das Gehirn benötigt. Als Gründe nennt er das beständig steigende Wissen, welches den Mensch überfordere. Also Chip ins Hirn und der Mensch kann mehr Informationen verarbeiten. Das ist genug Hinweis für das 4techies-Team sich einmal das Für und Wieder der ganzen Sache anzugucken.
Pro:
- Schneller Informationen verarbeiten,
- mehr speichern,
- den Speicher der Cloud nutzen (wird auch so von Weibel gefordert),
- Internet im Kopf
- Schneller Zugriff auf die Informationen im Netz
Contra:
- Computerviren bedrohen nun das Hirn,
- wir werden ein Kollektiv (wer will schon eine Borg Drohne sein),
- Systemausfall
- Spam / Werbung im Kopf
- Trojaner im Kopf
Es gibt bestimmt noch weitere, doch hier ist im Sinne des Brainstormings schon mal eine kleine Liste entstanden. Weiter muss ich gestehen, ich wäre einer der ersten die sich so einen Chip implantieren lassen würde. Doch der Gedanke sich die Menschheit dann irgendwann als Kollektiv á la Star Trek Borg vorzustellen ist doch dann echt mies immer in meinem Hinterkopf.
Aber die Zukunft will ich hier nicht bestimmen, doch sieht ein solcher Weg hin zu einem Internet-Cloud-Speicher-Computer-Chip im Gehirn doch nach Evolution hin zum Cyborg aus.

