Artikelformat

Taschen, Holster, Hüllen – Designkiller und Schutz für das Handy

Folgendes Problem möchte ich heute einmal erläutern, Beratung abgeben und meine Meinung äußern. Es gibt viele Schutzmöglichkeiten für das eigene Smartphone auf dem Markt und alle wollen Schutz und manchmal auch Design in einem bieten – ein Nutzen ist bei einem Handy, was mittlerweile schon weit über 400 Euro kosten kann, verständlich. Doch ein Kaufgrund ist auch das Design des Handys und das kann bisweilen auch auf der Strecke bleiben.

Daher möchte ich hier einmal die einzelnen Schutze vorstellen, deren Vor- und Nachteile erläutern und hinweise auf einen Designverlust geben. Aber zu allererst möchte ich mal so pi mal Daumen die Zielgruppen einteilen (die Einteilung ist natürlich nur Grob und falls sich jemand nicht beachtet fühlt, sollte er für immer Schweigen oder einen Kommentar verfassen, welchen Schutz er denn für sein Handy nutzt).

iPhone in the Box (bfishadow/flickr.com, CC BY 3.0)

iPhone in the Box (bfishadow/flickr.com, CC BY 3.0)

  • Der Fanboy / das Fangirl:
    Warum auch immer hier ein weibliches Wesen mit das benannt wird, ist mir schleierhaft, aber die Sachklärung würde auch diesen Artikel sprengen. Jedenfalls ist dieser Sub-Typus erfreut über jegliche Neuerung und Neuerscheinung seiner Lieblingsmarke, nutzt auch alle anderen Geräte der selben Marke oder hätte sie gerne und ist dem tragen von Merchandise-Produkten nicht abgeneigt. Zumeist ist der Fanboy / das Fangirl Nutzer von Apple Produkten.
  • Die Undankbare / der Undankbare:
    Dieser Typ von Smartphone-Nutzer besitzt ein solches Multifunktionsgerät nur weil es Trendy ist und weil es grade ihren Handy-Vertrag erneuern musste. Die Undankbare / der Undankbare hat jedoch noch nie ein App aus dem zugehörigen App Store / Market bezogen und nutzt nicht einmal den Terminkalender im Handy. In den tiefsten Träumen sehnen sich die Personen dieser Kategorie an ihr altes einfaches und kleines Handy zurück.
  • Der Poweruser / die Poweruserin:
    Dieser Typus nutzt sein Handy so viel es kann. Es gibt quasie keine Funktion die es nicht gibt, kein Gerät, welches nicht mit dem Smartphone vernetzt ist und kein Dienst der nicht Benutzt wird. Dieser Typus würde mit dem einkaufen, Freunde virtuell treffen, surfen, wenn die Möglichkeit besteht Zahlen und wenn es funktionieren würde, sogar seine Badewanne an das Handy anschließen. Natürlich sieht der Mobilfunk-Vertrag dementsprechend aus und würde bei einer nichtvorhandenen Flatrate in den Ruin des Nutzers führen.
  • Die Geschäftsfrau / der Geschäftsmann:
    Wenn dieser Typus sich noch nicht von seinem Black Berry Phone trennen konnte, nutzt er es immer noch neben seinem iPhone. Den hier muss das Handy Hipp, Statussymbol und Funktionalität in einem seinen. Kosten spielen hier auch meist keine Rolle.
  • Der Hacker / die Hackerin:
    Diese Personengruppe ist grade dabei einen Jailbreak durchzuführen, wenn es diesen auf dem Smartphone noch nicht getan hat. Nutzungsrichtlinien und Garantie sind hier nämlich ein Fremdwort. Wenn eine Funktion nicht verstanden wird, muss sie ergründet werden und wenn dies geschehen, muss die ergründete Funktion natürlich auch genutzt werden. Dieser Typus braucht auch nur eine Daten-Flatrate, da er eh nur Skype oder ähnliches auf dem Smartphone nutzt.
  • Senioren:
    Hier wird ebenfalls, wie bei der Undankbaren / den Undankbaren die Funktion eher Fluch als Segen sein, denn die Meisten haben die Funktion auch noch nicht mal verstanden. Das Handy wurde meist von den Verwandten angeschafft, damit jene Zielgruppe im Notfall erreichbar ist. Um mich hier nicht noch falschen Bemerkungen ausgesetzt zu sehen: Ruheständler können sehr wohl mit einem Smartphone umgehen, hier geht es um eher betagteren Personen (ausnahmen soll es natürlich trotzdem geben).
  • Die Beschwerdeführerin / der Beschwerdeführer:
    Diese Gruppe meckert nur: wenn es iPhone Nutzer sind, dann schimpfen sie über Apple und erzählen, dass sie sich nächstes mal für Googles Android Betriebssystem entscheiden. Wenn sie ein Android-Phone benutzen, wollen sie entweder zu Apple wechseln oder verteufeln ihren Hersteller – nach dem Motto “ich kauf mir nie wieder ein Handy von Sony Ericson”, wobei das nächste Handy immer ihrem vorigen Produkt entspricht.
  • Ausnahmen:
    Diese besagte Gruppe bilden die Ausnahme, zu den oben genannten Gruppen und fallen wohl auch durch andere Raster. Ihr dürft euch geehrt fühlen, denn ihr seit Einzigartig.

So nun aber weiter im Text, nun zu den Arten von funktionalen Schutzen für das Handy. Hier gibt es:

  • Silikon Cover:
    Wurden schon mal von Apple für das iPhone als Mitgift mitgegeben, weil die Probleme mit der Antenne ansonsten nicht Kostengünstig gelöst werden konnten. Gerüchte besagen, dass es Staub anziehe, wie ein Magnet (ist mir jedenfalls noch nicht passiert). Jedenfalls ist diese Schutz nicht grade mein Design-Favorite und bietet meist auch kein Schutz für den Display. Für Stürze aus geringer Höhe und gegen Kratzer am Gehäuse mag es jedoch Annehmbar sein. Gibt es in mehreren Farben und stellt daher das Handy-Design mehr als nur auf den Kopf, da ein ganz neues Entsteht.
    Diesen Art von Schutz würde ich daher folgenden Typen empfehlen: die Undankbare / der Undankbare, Senioren und Beschwerdeführer und Beschwerdeführerinnen.
  • Holster:
    Gürteltaschen kommen wohl nie aus der Mode. Personen mit zwei Smartphones können hier mit zwei Holstern inklusive Bewaffnung mächtig Eindruck schieben. Handy ist übrigens schnell erreichbar und kommt auch nie in Kontakt mit Schlüsseln oder ähnliches.
    Daher empfehle ich diesen Schutz für Geschäftsleute die nicht ganz so viel auf Stil legen oder ihr altes Black Berry immer noch hegen und pflegen.
  • Plastik Hüllen:
    Hatte ich selber mal für meinen Uralt iPod. Ist eigentlich hässlich und schützte alles, sogar das Display (es gab ja noch kein Touch). Heute einfach nur hässlich, schützt das Handy aber gut beim herunterfallen.
    Daher etwas für die Designunbewussten, zum Beispiel die Senioren.
  • Socken:
    Gutes kann und muss gar nicht so teuer sein. Naja, die alte Socke taugt da eigentlich doch nicht. Stil hat es auf jeden Fall, auch wenn es nichts besonderes mehr ist. Schutz vor Staub und vor Stößen gibt es nicht wirklich. Schutz vor Kratzern aber auf jeden Fall. Ist aber nichts fürs Meeting.
    Daher meine Empfehlung an Fanboys und Fangirls (solange es ein Logo trägt).
  • Lederhüllen:
    Mein persönlicher Favorit. Schützt annehmbar vor Stößen und Staub, wirkt nicht wie ein Magnet und macht das edle Handy noch ein bisschen edler. Ein Must-Have für jeden Geschäftsmann und jede Geschäftsmann sowie jeden Trendsetter. Gibt es meist auch von fast allen Marken und Herstellern. Somit kommt hier jeder Zielgruppe in Frage.
    Daher meine Empfehlung an alle von Fanboy und Fangirl über Hacker und Hackerin bis hin zu den Ausnahmen.
  • Schutzfolien für Displays:
    Sind eigentlich nur in Kombination gut und sehen bei schlechtem Anbringen einfach nur Mies aus. Empfohlen daher in Kombination mit jeder Art von Schutz, da hier der Display auf jeden Fall vor Kratzern geschützt wird. Bei Leder-Puristen eigentlich unnötig. Sollte nicht in die Finger von zwei linken Händen gelangen.
    Daher meine Empfehlung für alle Zielgruppen, außer denen, die die Ledertasche nutzen (also meistens den Geschäftsleuten und die beim Styl in der Oberliga mitspielen wollen).

Wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel und sollen nicht unbedingt die Seltenheit haben. Übrigens gibt es auch kratzfreie Displays und somit gebührt den Schutzfolien wohl auch bald der Sargnagel. Ansonsten hoffe ich, bei etwaigen Entscheidungen weiter geholfen zu haben. Stay Tuned.

Ansonsten bleibt wohl zu sagen, dass wenn das Design des Handys nicht verändert werden soll, dass man nicht um eine Socke oder einer Lederhülle herum kommt.

Andere interessante Blogartikel:

Autor: Jan

Hi, ich bin '84 geboren, und seit meinem ersten 66Mhz PC begeistert von allem Digitalen und jeder Art von Technik. Daher sind meine Hobbies auch Blogs, Social Media, Programmieren, Webtechnik/-design, Soft- und Hardware. Also alles was sich um den digitalen LifeStyle dreht. Du findest mich auch bei: Twitter, Facebook, Google+, Xing, about.me.

2 Kommentare

  1. Handy Skins fehlen! Ich finde Handy skins am besten, sieht cool aus kostet nicht zu teuer und verleiht den Handy einen individuellen Look!

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*